Werbung in On-demand Books.

Book-on-Demand bedeutet soviel viel  Buch auf Bestellung. Doch wer denkt hier wurde etwas völlig neues erfunden der irrt. Books-on-Demand gab es schon zu Beginn des kommerziellen Buchdrucks. Die Hintergründe der heutigen Books-on-Demand sind andere. Die Werbung jedoch bleibt.

Bei Books-on-Demand werden die Bücher quasi erst produziert wenn eine Nachfrage besteht. Dieses Verfahren gibt es schon seit Mitte 1990. Damals jedoch lediglich für kleine Auflagen. Wenn ein Buch bestellt wird geht es in den Druck. Es ist also das Gegenteil des Offsetdrucks. Es werden immer mal wieder neue Technologien erfunden im Verlagswesen. Doch die der Books-on-Demand scheint wirklich zu boomen.
Books-on-Demand inklusive Werbung als neuer Trend in der Welt der Bücher. Bücherwürmer und Leseratten wird die häufiger auftretende Werbung weniger gefallen. Doch durch diese  Book-on-Demand-Technik ist es möglich ein bestimmtes Exemplar ab einer Auflage zu bestellen, da das Original nur digital vorliegt. Theoretisch gesehen hat also jedes Buch nun eine unendliche Auflage. Weitere Vorteile sind weniger Lagerkosten und eine mögliche Erweiterung des Sortiments. So wird die Books-on-demand-Technik, trotz leserunfreundlicher Werbung,  zukunftsweisend für die Literatur.

Amazon legt vor.

taktische Werbung ist alles. Und so will sich Amazon, der amerikanische Einzelhändler im Onlinebereich, gleich zwei Patente einer Technik sichern. Entsteht ein Kundenwunsch on-demand werden die Bücher gleich mit passender Werbung versehen. Es kann auch sein, dass die Werbung dann inmitten des Buches zu finden ist, also zwischen irgendwelchen Seiten, oder am Rand einer Buchseite. Werbung, überall Werbung. Das stört erheblich das Lesegefühl.

Ist das noch kundenfreundlich? Man kann zwar sehr kurzfristig eine bedarfsgerechte Herstellung von bestimmten Printprodukten gewährleisten aber wo liegt der Vorteil wenn diverse  Buchhandlungen sich weigern Books-on-Demand-Bücher überhaupt in ihr Sortiment aufzunehmen? Vielen Händlern fehlt ganz einfach die Zeit stets ganz aktuelle Listen zu verfassen und Autoren zu kontaktieren ob eines BoDs. Zum anderen bringt es jedoch den Vorteil, dass Onlineanbieter schneller in der Lage sind vergriffene Exemplare zu liefern. Man darf also gespannt sein wie die Zunkunft des Buchdruck-on-demand aussieht. Wer noch mehr wissen möchte kann hier nachsehen.