Werbesprache

Ein separates Thema verdient die Werbesprache. Schließlich begegnet sie uns täglich und erzeugt oftmals ein Schmunzeln. Worauf achten die Profis dabei eigentlich?

Ohne die Werbesprache, in guter Form versteht sich, würden viele Kampagnen ganz schön alt aussehen. Die meisten Menschen behalten die besten Slogans über Jahre im Kopf, da sie sich wahrlich einbrennen. Neben den verbalen Kommunikationsmitteln sind natürlich auch die nonverbalen in Betracht zu ziehen. Durch ein perfektes Zusammenspiel wird ein erster Kontakt zwischen Produzenten und potentiellem Kunden hergestellt.

Spricht man von Werbesprache, so meint man meistens eine ganz bestimmte Form von Rhetorik. Häufig wird dabei nach dem AIDA-Prinzip vorgegangen. Damit sind folgende 4 Begriffe gemeint:

  • 1. Attention: Der Kunde muss aufmerksam gemacht werden.
  • 2. Interest: DeR Kunde zeigt erstes Interesse und beschäftigt sich ausführlicher mit dem Produkt.
  • 3. Desire: Der Kunde ist davon überzeugt ein qualitativ gutes Produkt gefunden zu haben und hegt die Überlegung es in seinen Besitz zu bringen.
  • 4. Action: Der Kunde kauft!

Um dieses Ziel zu erreichen muss auch eine attraktive Kampagne stattfinden, besonders, wenn es vergleichbare Produkte auf dem Markt gibt. Da Bilder schneller aufgenommen werden als Worte, sollte ein besonderer Blickfang her. Zum Beispiel Attraktivitätsstereotype, wie eine hübsche Frau, oder eine Kuriosität, wie zum Beispiel die lila Milka-Kuh.

Die Werbung benutzt in den Slogans häufig Substantive, Adjektive des Gefühlsausdrucks und/oder Adverbien. Damit verbunden werden dann Stilmittel, wie Alliteration, Ellipse, Reim oder Anapher, genutzt. Soll ein Produkt nun international vermarktet werden, muss natürlich die Sprache angepasst werden. Dominierend ist dabei natürlich die Englische Sprache. Teilweise entstehen dabei auch Fehler, die man dann eher als Denglisch bezeichnen kann.

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