Wer zu wenig schläft, der kann erlerntes Wissen nicht behalten

Wer gute Leistungen erzielen möchte, der muss natürlich auch neben all den Hausaufgaben, den Referaten, leider auch lernen. Wissen muss nicht nur vorhanden sein, es muss auch abgerufen werden können 😉 .

Wer zur Schule geht oder studiert, der lernt. Und zwar meistens regelmäßig. Oft ist es so, dass einen Tag vor der Klassenarbeit noch einmal so richtig ,,reingehauen“ wird, auswendig lernen auf dem letzten Drücker, am besten bis vier Uhr morgens, während sich die Tee- und Kaffeetassen am Schreibtischrand türmen.

Man hat also die ganze Nacht gelernt, sitzt morgens in der Schule vor der Arbeit und es geht nichts. Rein gar nichts. Das ganze eingeprügelte Wissen ist wie weggeblasen, alles, was man gestern noch wie im Schlaf konnte, ist jetzt praktisch wie nie gehört. Nicht einmal Ansatzpunkte lassen sich im Gehirn aufsammeln wie verkümmerte Straßenschilder, die einem vielleicht trotzdem noch den Weg weisen würden, nein. Da ist ein großes schwarzes Loch. Und Durchzug.

Hinterher ist man natürlich entsprechend entrüstet. Aber ich sage: kein Wunder! Denn man kann nichts behalten, wenn man nicht ausreichend und gut genug schläft. Im Schlaf verarbeitet das Gehirn all die Informationen, die den Tag über auf ihn eingeströmt sind. Sortiert sie in entsprechende Schubladen, bekräftigt oder verliert sie. Und morgens wacht man ausgeschlafen und aufgeräumt wieder auf. Das erlernte ist sozusagen ,,eingerastet“.

Wer also Schlafmangel hat, der hatte keine Gelegenheit, das erlernte Wissen zu verarbeiten. Er muss es noch einmal lernen. Die ganze Schinderei war ein Teufelskreislauf. Natürlich ist das ärgerlich – aber man kann es ja beim nächsten Mal besser machen 😉 . Und wer regelmäßig seine Hausaufgaben macht, hat ohnehin nicht zuviel zu lernen!

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