Wenn Vitaminpräparate fälschlich eine gesunde Lebensweise versprechen…

Dass Werbung oftmals etwas vorgaukelt, was nicht der Wahrheit entspricht ist ja bekanntlich nichts Neues. Und das ist auch insofern verständlich, dass man von einem Produkt, welches man vermarkten will, nicht die negativen Seiten anprangert. Wenn es allerdings auf Kosten unserer Gesundheit geht, hört der Spaß auf.

Das Thema „Vitaminpillen und deren wirkliche positive Wirkung“ wurde ja bereits in vielen Medien thematisiert. Im Moment können wir dazu die Centrum Werbung bestaunen.

Da wird einem doch wieder mal gesagt, dass man mit den Inhaltsstoffen des Produkts den ganzen Tag komplett versorgt ist. Netterweise wird man vorher noch darauf hingewiesen, dass Experten empfehlen, fünfmal am Tag Obst und Gemüse zu verspeisen und dass dies die Wenigsten schaffen würden.

Mittlerweile sollte jedem Verbraucher bewusst sein, dass Vitaminpillen niemals eine ausgewogene und gesunde Nahrung ersetzen können. Gerade viele Kinder und Jugendliche, die die warme Mahlzeit am Tag mit Fast Food und Fertigprodukten decken, sollten dahingehend aufgeklärt werden, dass es nicht ausreicht parallel dazu ein paar Pillen zu schlucken.

Wenn man mal genau überlegt, wie oft am Tag man zwischendurch zu irgendeinem Snack greift, sollte es doch machbar sein ein leckeres Stück Apfel oder Paprika unterzubringen. Vorbildlich sind auch Projekte, wie das Schulobst-Programm, bei dem in Kindergärten und Schulen Obst verteilt wird.

Da man in verschiedenen Lebensphasen eine unterschiedlichen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen hat, kann es situationsbedingt auch sinnvoll sein, wenn man seine Nahrung ergänzt. Zum Beispiel Folsäure in der Schwangerschaft. Dennoch sollte man nicht meinen, dass man einfach auf gesunde Kost verzichten kann, da es ja in Apotheken und Drogerien von Vitamin A bis Zink alles gibt.

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