Vorbild Lehrer – Wo hat ihre Vorbildfunktion Grenzen?

Lehrer und Eltern sind wohl die wichtigsten Vorbilder im Leben eines jungen Menschen. Doch wie sehr sollte sich ein Lehrer an die Vorbildfunktion halten?


Schon ab dem Grundschulalter verbringen Kinder im Durchschnitt mehr Zeit mit den Lehrern als mit den eigenen Eltern. Daher ist es selbstverständlich wichtig, dass auch die Lehrer ihre Vorbildfunktion ernst nehmen und den Heranwachsenden ein gutes Beispiel sind.

Ein guter Lehrer ist auch ein gutes Vorbild

Ein guter Lehrer muss neben dem Lernstoff auch gutes Verhalten und Werte vermitteln. Er sollte immer höflich bleiben, auf seine Sprache achten und vor allem in schwierigen Situationen passend agieren. So sieht die Jugend von klein auf, wie sie sich im Alltag verhalten soll.

Auch wenn kaum ein Heranwachsender, der aus dem Grundschulalter raus ist, freiwillig zugeben würde, dass die Lehrer ein Vorbild sind, ist dennoch ganz klar, dass das Verhalten abfärbt. Denn auch Jugendliche brauchen Anregungen und Beispiele, um sie dann im späteren Leben um zu setzen.

Die Grenzen der Vorbildfunktion

Jedoch ist das Verhalten eines Schülers nicht allein dem Lehrer zu zu schreiben. Schlechtes Verhalten sollte nämlich primär schon im Elternhaus bekämpft und in der Schule nur unterstützt werden. Deshalb sollten Lehrer unpassendes Verhalten sofort den Eltern melden. Bei einem lang andauernden Problem können sich auch Eltern mit dem Lehrer zusammen setzten und versuchen die beste Lösung zu finden. Denn nur eine gute Kommunikation zwischen den Erziehern bewirkt eine nachhaltige Lösung.

Auch der Kleidungsstil der Lehrer sollte keines Falls im Mittelpunkt stehen. Zwar zeigt eine für diesen Beruf angebrachte Kleidung, wie man sich bei der Arbeit zu verhalten hat. Doch die Jugendlichen suchen sich für diesen Teil meist ganz andere Vorbilder. Dabei wird gerne auf  Medien und Freunde geschaut, was zwar den Eltern nicht unbedingt gefällt, aber dennoch ebenfalls ein wichtiger Schritt zur Selbstfindung ist.