Schulwechsel für Kinder häufig folgenlos

Die Schulzeit ist für viele Erwachsene rückblickend zwar eine anstrengende, aber auch die schönste Zeit des Lebens gewesen. Dabei erinnert sich der ehemalige Schüler im Erwachsenenleben an einen Schulwechsel durchaus mit Wohlwollen.

Insbesondere ein Schulwechsel bedingt durch einen Umzug ist nicht immer ein Zuckerschlecken für das Kind. Neue Umgebung und Schule, neue Klassenkameraden, aber kein neuer Freund in Sicht, das ist erstmal schwer.

Dabei werden Freundschaften im Kindesalter schneller geschlossen. Die sozialen Fähigkeiten der Altersgenossen werden häufig unterschätzt. Die Eltern sollten dennoch einfühlsam bei einem Schulwechsel auf ihr Kind eingehen. Vielleicht gibt es ein Nachbarskind, mit dem anfangs ein erster Kontakt besteht. Auf diesem Wege tankt das Schulkind Selbstvertrauen und baut neue Kontakte auf. Der Schulalltag mit Pausen und Sport bietet schnell Gesprächsstoff zwischen dem Neuen und den Alteingesessenen. Selbst schüchterne Kinder werden, wenn auch langsamer, aufgenommen. Optimal verläuft die Eingewöhnung bei einem Schulwechsel, wenn die neuen Lehrer auf die Situation eingehen können.

Übrigens ein Schulwechsel betrifft fast alle Schüler in ihrem Schulleben. Denn nach der 4. Klasse erfolgt der Übertritt auf die weiteren Schultypen. Meistens verbunden mit einem Wechsel der Schule. Für viele Eltern erfolgt dieser Schritt für ihre zehnjährigen Kinder viel zu früh. Die Eingewöhnung fällt aber leichter, da oftmals bekannte Kinder aus dem gleichen Ort aufeinander treffen.

Ein Schulwechsel wird meistens folgenlos von den Kindern bewältigt oder der Schulwechsel ist auch für die Kinder förderlich. Oftmals sind es die Eltern, die nicht mit der Situation umgehen können.

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