Schulbücher – unterstützen sie den Schüler beim Lernen wirklich? Oder behindern sie eher?

Bei den ganzen Diskussionen um unsere Schulpolitik vergessen wir oftmals gerne die Details. Eines davon ist das verhasste Schulbuch, bei welchem sich viele Lehrer fragen, ob diese überhaupt ihren Zweck erfüllen. Zu Recht?

Zugegeben, die Mathematik-Lektüre ist nicht so spannend wie Harry Potter und bevor ich meine Nase in so ein Buch gesteckt habe, musste schon einiges passiert sein. Interessant jedoch ist, dass nicht nur Schüler diese Bücher nicht mögen – sondern auch ihre Tutoren, die Lehrer selbst, nicht. Viele verweigern die Arbeit mit den pädagogischen Zügeln gänzlich, während die anderen sie eher ,,verschlampen“.

Das Buch alleine reicht jedoch nicht aus, um Erfolge fruchten zu lassen. Oft sind die Fachtexte nämlich etwas unverständlich oder derart zäh und schwer zu erarbeiten, dass ein junger Mensch von sich heraus kaum die Motivation findet, sich durch das ganze Fachjargon zu schlagen. Lieber lässt man´s sich vom Lehrer an der Tafel vorkauen, damit man es selber wiederkäuen kann.

Aber ein wirkliches Problem ist die Tatsache, dass die Bücher gar nicht erforscht sind. Das heißt, niemand weiß also so genau, wieviel sie bringen, was für einen Erfolg oder ob sie den Unterricht sogar eher behindern. Von den Texten an sich will ich gar nicht mal anfangen. Und welches Buch richtig gut als Schulbuch funktioniert – das weiß keiner so genau. Und zu guter Letzt müssen sogar die Lehrer selbst tief in die eigene Tasche greifen und die Anschaffung dieser teuren Utensielen mitfinanzieren.

Ganz schön wackelig also, diese Schulbuch-These. Ich finde sie trotzdem gut. Ein Schulbuch als Nachschlagewerk ist in jedem Falle ganz wichtig. Ich wäre ohne in Physik baden gegangen 😉 . Ob man sie während des Unterrichts gebrauchen sollte, weiß ich nun nicht. Aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der Unterricht ohne sehr viel angenehmer und spannender gestaltet und aufgebaut werden kann. Wie immer: ,,Versuch macht klug“ und ,,wer nichts wagt, der nichts gewinnt“. Ich würde es einfach ausprobieren!

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.