Schulangst heißt die Krankheit, die Kinder häufig am Montagmorgen befällt

Irgendwie kann ich es ja fast schon nicht mehr hören: zu großer Leistungsdruck, Mobbing und böse Lehrer. Das gängige, langsam ausgelutschte Thema, das jetzt auch noch einen Namen hat: ,,Schulangst“.

Schüler müssen öfter zum Psychologen, Schüler werden gemobbt, Lehrer sind unfähig und die meisten Kinder traurig. Eine Gesellschaft jammert auf allerhöchstem Niveau. Und die kränkelnden Kinder kommen damit durch und blicken damit in eine eher düstere Zukunft, die später keine Lust hat, bauchzupinseln und den Dreck aufzuwischen, den andere verursachen.

Klinge ich heute besonders hart? Ja. Vielleicht. Aber so langsam reicht es doch auch mal! Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Schwindel und Kopfschmerzen sind wohl die Symptome dieser nicht greifbaren Krankheit. Ursache sind schlechte Leistungen, gemeine Lehrer, Mobbing und eine Instition, die ohnehin schon verschrien genug ist: unser Sorgenkind namens ,,Schule“.

Natürlich darf man diese Entwicklung nicht ignorieren, aber anstatt durchzugreifen, wird eben gejammert. Ein schlechtes Schulsystem wird immer weiter getragen, obwohl es längst abgeschafft werden sollte. Alle wissen, spüren und sehen es. Aber keiner unternimmt wirklich etwas. Aber alle meckern! Klar!

,,Schulangst“ heißt diese Krankheit, die Schüler befällt. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? In diesem Falle leider nicht. Schulangst ist leider keine Krankheit – sie ist ein Symptom eines kranken Bildungssystems.

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