Schöne Gerüche im Klassenzimmer sollen Motivation und Leistung der Schüler verbessern

Eifrig forschen Wissenschaftler daran, wie man die Motivation und den Lernerfolg von Schülern verbessern kann. Gerüche sollen zum Beispiel einen erfolgreichen Effekt besitzen.

Dieser Artikel erzählt von dem Versuch, Schüler mittels angenehmer Düfte zu motivieren. Und tatsächlich, die ca. vierhundert Schüler bestätigten, dass sie ,,lieber“ zum Unterricht gingen.
Manche meinten auch, ihre Leistungen hätten sich verbessert – das wurde jedoch nicht statistisch bestätigt.

Mit beruhigenden Gerüchen sollen die Gefühlszentren im Gehirn angesprochen werden, die für eine verbesserte Stimmung und somit auch für Aufnahmefähigkeit sorgen.
Ebenfalls wurde berichtet, dass die Aggressivität in der Schule zurück ging, wurden die Rabauken von Lavendelblüten betöhrt.

Also, Duft gut, alles gut? Naja. Natürlich stimmt ein netter Geruch erst einmal positiv. Ich bin auch so ein Nasenäffchen. Schlechte Gerüche verursachen bei mir schlechte Laune. Sitze ich in der U-Bahn neben einem Menschen, der üblen Geruch verbreitet, setze ich mich weg. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil mich das ernstlich stimmungsmäßig beeinflusst. Gefühlszentren, ich sagte es ja bereits 😉 .

Allerdings gibt es natürlich auch eine Kehrseite der Medaille. Denn, egal, wie sanftmütig die Düfte daher schweben, können sie immer noch gesundheitsschädigende Allergien und Atemwegskrankheiten auslösen. Auch besonders deshalb, weil ein Klassenzimmer oft ein geschlossener Raum mit verbrauchter Luft ist. Deshalb wird allgemein von der Strategie abgeraten. Schade. Ich würde sonst nämlich auch gleich für ,,gelüftete“ Büros plädieren. Und mit einem kernigen Apfelduft, bitte schön 😉 .

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