Rechenschwäche – Vorstellungsvermögen nicht ausreichend?

Forscher wollen der berühmten, flatterhaften Rechenschwäche endlich auf dem Grund gehen und finden erstaunliches heraus.

Waren Sie gut in Mathematik? Ich nicht. Nicht einmal ansatzweise. Meine fünf Punkte in diesem Fach habe ich mir regelrecht abgehungert. Mit Mühe und Not habe ich die Zulassungen immer gerade so geschafft. Dabei fand ich Logik und Zahlenzusammenhänge immer interessant – aber ich war einfach zu ,,doof“, diese richtig zusammen zu bringen. Und logisch zu denken.
Dabei fanden Forscher jetzt heraus, dass es nicht unbedingt logisches Denken ist, das zur berühmten Rechenschwäche führt.

Mathe hat mit Mengenbewusstsein zu tun. Der Fähigkeit also, Zahlen überhaupt fassen zu können, sie zu greifen und sie zu jonglieren. Dabei hilft einem das Vorstellungsvermögen, welches uns die einzelnen Zahlen visualisiert.
Bei wem das Vorstellungsvermögen also nicht ausreichend ausgeprägt ist, der hat Probleme, die Zahl fünf beispielsweise mit fünf Fingern an einer Hand in Verbindung zu bringen. Die Verknüpfung im Gehirn fehlt. Und darauf basiert oft das Problem, überhaupt Mathematik zu verarbeiten.

Aha! Das finde ich ja mal interessant. Denn mein Vorstellungsvermögen ist eigentlich ganz gut ausgebildet – ich war wohl jahrelang schlichtweg zu faul, um irgendwelche trockene Formeln auswendig zu lernen 😉 . Übrigens wird das nun erforscht, um Lehrern später helfen zu können, Rechenschwäche gezielt zu erkennen und fördern zu lernen. Daraus könnte ein neues Unterrichtskonzept resuliteren. Wünschenwert wär´es ja.

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