Prävention an Schulen – vorbeugende Maßnahmen

Aufgrund der steigenden Probleme, mit denen Schüler und Lehrer stetig konfrontiert werden, haben Schulen Initiativen zur Prävention ins Leben gerufen. Diese befassen sich mit unterschiedlichen Themen wie Sucht, Sexualität, Gewalt, Gesundheit und Natur, um nur einige zu nennen.

Probleme, die früher noch gar nicht existiert haben, füllen heutzutage den Schulalltag. Schüler neigen dazu, sich zu verschließen und Dinge, die sie beschäftigen, in sich hineinzufressen. Diese Verdrängung führt zu Verhaltensstörungen, welche den Umgang mit anderen erschweren.

Sinn von Präventionen

Der Sinn von Präventionen liegt darin, die Lernkompetenzen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu stärken und zu fördern. Dabei sollen die pädagogisch Verantwortlichen – Eltern, Erzieher/innen und Lehrer – die nötige Unterstützung leisten.

In erster Linie soll das Selbstwertgefühl, Beziehungsfähigkeit und die soziale Kompetenz gefördert werden. Mit einhergehend bedeutet dies, die Schüler müssen lernen, Gefühle zu zeigen und Bedürfnisse zu äußern. Infolge dessen soll ihnen beigebracht werden, Konflikte wahrzunehmen, gewaltfrei auszutragen und zu lösen.

Diese Fähigkeiten werden den Schülern mittels Projekte, Maßnahmen und Veranstaltungen zu unterschiedlichen Problemen vermittelt.

Unterschiedliche Präventionen

Da Schüler heutzutage verschiedenen Konflikten ausgesetzt sind, rufen viele Schulen Präventionsmaßnahmen ins Leben. Dabei wird z.B. die steigende Gewaltbereitschaft der Jugendlichen behandelt.
Schüler sollen lernen, Konflikte verbal zu lösen, ohne dabei handgreiflich zu werden. Diese Aggressionsbewältigung ist oft auf die Situation im Elternhaus zurückzuführen. Daher gilt es, eine umfangreiche Aufklärungsarbeit zu leisten, so dass die Teenies auch mit anderen Methoden konfrontiert werden.

Darüber hinaus soll einem verstärkten Alkohol– und Drogenkonsum der Jugend entgegengewirkt werden. Dabei wird ihnen z.B. eine Rauschbrille aufgesetzt oder man präsentiert abschreckende Bilder und Kurzfilme von Trunksüchtigen. Sie sollen lernen, dass es keine Schwäche ist, zu Drogen oder Alkohol ’nein‘ zu sagen.

Des weiteren werden gerade Mädchen einem ständigen Schönheitswahn ausgesetzt, der teilweise in Magersucht oder Bulimie ausufert und aus Pubertierenden schon rivalisierende Erwachsene macht. Eine gesunde Ernährung, Akzeptanz von molligeren Mitschülern sowie der Irrsinn des existierenden Schönheitsideals werden Jugendlichen dabei erklärt und verdeutlicht.

Ein weiterer, wichtiger Punkt sind Melancholie und Depressionen, an denen junge Erwachsene immer häufiger leiden. Dafür gibt es verschiedenste Gründe, die auf familiäre Probleme, mangelndes Selbstwertgefühl, Unzufriedenheit, Verluste oder ähnlichem zurückzuführen sind. Nicht selten finden Jugendliche keinen Ausweg mehr und begehen Suizid. Um dies zu verhindern oder frühzeitige Signale zu erkennen, soll den Teenies beigebracht werden, mehr Gefühle zu zeigen und zu äußern.