Power Napping während der Pause soll neu beleben und Kraft spenden

Lernen, aufmerksam sein, zuhören, nicht einschlafen: Das alles sind Dinge, die unabdingbar sind, wenn es um guten Schul-Unterricht geht. Aber was gehört zu Fleiß und produktiver Arbeit unbedingt dazu? Genau. Die wohl verdienten Pausen!

Es gibt da ja verschiedene Ansätze. In meiner alten Realschule gab es die fünfminütige, die zehnminütige, die heiß ersehnte viertelstündige und am Ende noch einmal eine zehn- und fünfminütige Pause. Uff!
Auf meinem Gymnasium gab es dann die dakadente Variante: ausschließlich fünfzehn Minuten, um durchzuatmen.

Doch viel wichtiger als die Zeitspanne, ist die Tatsache, wie man die Zeit konstruktiv nutzt, so dass man anschließend durchgepustet und wieder aufnahmefähig zurück ins Klassenzimmer geht. Das geht natürlich auf vielerlei Arten: Ich schlurfe in meiner Uni immer erst einmal zum Tante-Emma-Laden, um einen lauwarmen Schluck bitteren Kaffee runterzuspülen, ein Schokoriegel mit abgelaufenem Datum dazu und schon kann´s weiter gehen. Hmja.
Aber es geht auch besser.

In einem anderen Blog habe ich über das Power Napping gelesen. Klingt erst einmal ziemlich großspurig, meint aber eine alte Theorie. Kurz mal zehn Minuten lang die Augen zugeklappt, soll es wieder bergauf gehen. Dabei sollte man aber möglichst nicht komplett einschlafen, denn das lutscht noch mehr aus, als ein wenig zu ,,entspannen“. Übrigens: Länger als eine halbe Stunde darf dieses Schäferstündchen auch nicht dauern, sonst fühlt ihr euch wie durch einen Fleischwolf gedreht!

Ob das jetzt nun etwas für die Schule ist, weiß ich nicht. In vielen Firmen und Betrieben ist diese Art der Pausennutzung legitim und außerordentlich beliebt (wen wundert´s) und wenn ich meine eigenen Augenringe im Spiegel bewundere, dann komme ich auch ins Grübeln, ob das nicht etwas für mich wäre 😉 .