PISA Studie: Welche Bundesländer sind die schlechtesten?

Die PISA-Studie ist ein internationaler Vergleich von Schulleistungen 15jähriger Schüler (Neuntklässler), der seit dem Jahr 2000 alle drei Jahre stattfindet. 2000 wurde die Lesekompetenz geprüft, 2003 die Leistungen in Mathematik verglichen und 2006 war das Thema Kompetenz in Naturwissenschaften. Für Deutschland lagen durch Teilnahme fast aller Bundesländer Ergebnisse der Gesamtschulen und Gymnasien vor. Festzustellen war, dass in allen Teilen der PISA-Studie Bremen Schlusslicht war.Lesekompetenz 2000

• Bremen 448 Punkte
• Mecklenburg-Vorpommern 467 Punkte

Mathematik 2003

• Bremen 471 Punkte
• Hamburg 481 Punkte

Naturwissenschaften 2006

• Bremen 477 Punkte
• Brandenburg 486 Punkte

Der internationale Durchschnitt lag bei 500 Punkten. Das Bundesland, das am besten abschnitt, war Bayern. Dort betrug die Lesekompetenz 510 Punkte, in Mathematik wurden 516 Punkte erreicht und in den Naturwissenschaften 508 Punkte. Politiker, Lehrer und Bildungsforscher überlegen seit dem, warum Deutschland insgesamt bei PISA so schlechte Ergebnisse erzielte und warum es so ein Gefälle zwischen den einzelnen deutschen Bundesländern gibt. Gründe scheinen zu sein: Soziales Gefälle, Migrationshintergrund – Beispiel Bremen – und politische Gründe. Es konnte festgestellt werden, dass in CDU- oder CSU-regierten Bundesländern die Schüler besser abschnitten als in SPD-regierten Ländern.

In Bundesländern mit einem höheren Budget für Bildung und Kultur ist der Bildungsstand der Schüler höher. Kleinere Schülerzahlen in den Klassen und motivierte Lehrer wirken sich positiv auf die Lernleistungen und das Bildungsniveau aus. Die Integration ausländischer Mitbürger und vor allem die Sprachausbildung ab Kindergartenalter erhöhen die Chancen auch für Kinder mit Migrationshintergrund, einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben.