PISA-Studie 2008 bringt keine wirklich neuen Ergebnisse

Gespannt haben wir auf das Ergebnis der PISA-Studie gewartet. Dementsprechend lau fällt es natürlich aus. Wir hatten mehr erwartet, oder?

Besonders überraschend waren die Ergebnisse der diesjährigen PISA-Studie nun nicht. Bayern, Thüringen und Baden Württemberg liegen ganz weit vorne, währenddessen die Sachsen ,,Klassenbester“ in naturwissenschaftlichen Fächern sind. Der Norden Deutschlands hinkt ziemlich hinterher und auch der Westen im Deutschland hat eher mit ,,mangelhaft“ abgeschlossen.

1500 Schulen wurden getestet. Im Durchschnitt waren die Schüler fünfzehn Jahre alt und Hauptaugenmerk lag auf den naturwissenschaftlichen Fächern. Auch soziale Faktoren wurden mit einkalkuliert, jedoch ließen sich signifikante Merkmale nicht heraus kristallisieren. Inwiefern das soziale Fundament also eine Rolle spielt, bleibt ungeklärt.

Die Leisutngen in den Stadtstaaten und den westlichen Bundesländern haben sich weiterhin verschlechtert. Der Trend hat sich also nicht verändert. Was bedeutet das jetzt für Deutschland? – Wahrscheinlich leider gar nichts. Vermutlich wird es erst einmal eine Weile so weiter laufen, wie bisher. Ich persönlich glaube ja, dass andere Teile Deutschlands Bildung und Intelligenz wichtiger nehmen, als wir es hier im Norden tun. Intelligenz ist etwas, was man lernen und trainieren kann. Wer sich das bewusst macht, kann natürlich viel mehr erreichen.

Der Schuhverkäufer hat im Süden vielleicht mehr das Bedürfnis, sich eloquent ausdrücken zu wollen, als der aus dem Norden, der die Nase über die akademischen Kreise rümpft. Auch, wenn es so trivial klingt, ich glaube, so trivial ist es eben nicht. Wer schon früh einen Hunger auf Wissen entwickelt, wird sich gegen Intelligenz gar nicht ,,wehren“ können.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.