Ökonomie als Schulfach

Sobald die Nachrichten im Fernsehen kommen, driften junge Leute einfach ab. Denken an die nächste Party oder an den aktuellen Schwarm. Doch oftmals nicht aus Desinteresse, sondern einfach aus Unverständnis.

Viele Jugendliche haben keine Ahnung, wenn es um unsere Wirtschaft und ihre Beschaffenheit geht. Da sie keinen Bezug dazu haben und auch nicht finden, lassen sie das Thema – trotz vorhandenen Interesses – meistens wieder fallen, ohne es je richtig berührt zu haben. Die Hürde des Unwissens ist einfach zu hoch, als dass sie mit Leichtigkeit erklommen werden möchte.

Deswegen kann ich dem Vorschlag, Ökonomie als Schulfach einzuführen, nur zustimmen. Denn die Fernsehsender kommen dieser Problematik schon mehr als genug entgegen: Fremdworte werden erklärt oder abgewürgt, schwierige Zusammenhänge anhand von Grafiken vereinfacht und die Sendezeiten verlängert. Doch trotz allem ist ein gewissen Grundwissen einfach vonnöten. Und da kommt eben die Schule mit ins Spiel.

Wissen macht Spaß! – Auch, wenn das spießig klingt und jeder Schüler spätestens hier schreiend davon rennt: Auch den Schülern macht Wissen Spaß. Wenn sie vor dem Tv sitzen und dem Nachrichtensprecher folgen können, fühlen sie sich als Teil der Gesellschaft, können teil haben am Geschehen und werden so auch ermutigt, darin einzugreifen, indem sie zum Beispiel einen wirtschaftsspezifischen Beruf ergreifen. Alles ist möglich – lautet da die Devise.

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