Motivation und Lernerfolg des Schülers: Was können Eltern tun?

Auch, wenn die Schule noch so gut, motivierend und unterstützend ist: Wenn das Kind nicht ,,mitzieht“, verhilft auch der beste Unterricht nicht zu tollen Lernerfolgen.

Beim Surfen im Netz stieß ich auf einen interessanten Artikel, der die Motivation eines Kindes behandelt. Im Großen und Ganzen trifft er den Nagel ziemlich auf den Kopf: ,,Liebe ist der Nährboden für den Schulerfolg“, so die Seite.
Das sehe ich ganz genauso. Es reicht eben nicht, wenn Eltern regelmäßig zum Elternsprechtag gehen und die Hausaufgaben des Sprösslings kontrollieren. Die Schule muss fest in den Alltag integriert werden.

So ist es zum Beispiel wichtig, dass der Alltag gegliedert ist und nicht chaotisch vor sich hin dümpelt. Ein Schüler kommt nach Hause und schmeißt als erstes die Glotze an, während er der Mutter erzählt, dass er die Hausaufgaben abends erledigen wird. Besser ist, wenn es einen festen Zeitplan für diese Aufgabe gibt. Dass man die Schularbeiten vielleicht direkt nach dem Mittag- oder Abendessen erledigt, anstatt sie mal dann und mal dann zu machen.

In dem Artikel wird außerdem ,,Strafe“ von der ,,logischen Konsequenz“ unterschieden, was ich persönlich ja total klasse finde. Schon lange denke ich, dass sogenannte Strafen nichts bringen, außer Druck auszuüben und dem Kind Angst einzuflößen. Dass Kind geht lieber zum Fußball, obwohl die Hausaufgaben nicht gemacht wurden? Dann wird nächste Woche eben auf Fußball ,,verzichtet“. Das ist eine logische Konsequenz. Zu sagen, dass es kein Taschengeld mehr gibt, wäre eine Strafe gewesen. Diese Unterscheidung finde ich sehr treffend und gut. Es ist wichtig, dass Kinder sich frei entfalten und so fühlen können, damit der Lernerfolg nicht ausbleibt.

Und zu guter Letzt sollte nicht ,,geschimpft“ werden, wenn die schlechten Zensuren kommen. Lieber das Verhalten analysieren, was zu diesem Ergebnis beigetragen hat. Dabei aber nicht nur Kinder und Schule ausführlich beleuchten, sondern auch sich selbst: Was hätte ich, als Elternteil, denn besser machen können? Das Lernergebnis ist immer eine Antwort auf die Dreiecksbeziehung, die zwischen Schule, Kind und Eltern entsteht. Diese muss harmonisieren und an dieser muss gearbeitet werden – von allen Seiten!

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