Mobbing in der Schule – Konfliktlösung

Fast jedem ist es schon einmal passiert: Freunde und Arbeitskollegen tuscheln hinter dem Rücken oder man wird plötzlich nicht mehr eingeladen. Und meist sucht man die Schuld bei sich und fragt sich: „Was habe ich wohl verbrochen?“
Diese Form von Mobbing geschieht in allen Bereichen des täglichen Lebens und es trifft alle Altersschichten. Selbst in der Schule sind Schüler nicht vor Mobbing geschützt. Wurden früher Kinder, die nur gute Noten schrieben, als Streber bezeichnet, kann es sein, dass sie von anderen Mitschülern ausgegrenzt werden. Auch wer heutzutage z.B. keine Markenkleidung trägt, bekommt das stark zu spüren.


Ist diese psychische Gewalt für Schüler nicht schon schlimm genug, muss spätestens dann gehandelt werden, wenn sie auf tätliche Angriffe ausgeweitet wird. Erste Anzeichen dafür können beschädigte Schulsachen sein oder das Verschwinden von Taschengeld. Wenn Mobbing in der Schule auftritt, werden die meisten Schüler versuchen, damit selbst erst einmal fertig zu werden. Erst wenn der Schüler vor Angst nicht mehr in die Schule möchte oder sich sogar gesundheitliche Beeinträchtigungen aufzeigen, werden Eltern eingeweiht. Meist werden sie versuchen, den Konflikt direkt mit den mobbenden Schülern zu lösen; so verständlich es sein mag, ist es doch die zweitbeste Lösung. Auf alle Fälle sollten die Lehrer und evtl. der Schulpsychologe herangezogen werden, damit auf neutraler Ebene eine Lösung für den Konflikt gesucht werden kann.

Sind die Auswirkungen allerdings so gravierend, dass bleibende Schäden oder sogar ein Selbstmord zu befürchten sind, so muss der Schüler in fachpsychologische Behandlung.

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