Liebe und Beziehungen als Unterrichtsfach in der Schule?

Ein augenzwinkernder Scherz? Oder traurige Realität? Beziehungen als Unterrichtsfach. Revolutionär oder völlig schwachsinnig?

Darüber bin ich vorhin gestolpert. Da schlägt doch jemand tatsächlich vor, Liebe als Schulfach einzuführen. Neben der biologischen Sexualität ist das aufgrund der Liebesunfähigkeit der Menschen wirklich wichtig.
Die Scheidungen häufen sich, Ehen gehen nicht gut und Beziehungen regelmäßig in die Brüche. Man erwartet zuviel voneinander und zuviel von der illusionierten Liebe, die es nur auf der Leinwand gibt.

Dabei gäbe es eigentlich ein paar kleine Tricks, die das Leben zu zweit einfacher gestalten, nur hält sich da niemand dran. Deshalb schlägt der – frustrierte? – Mensch vor, die ganze Sache doch einfach in der Schule zu unterrichten. Von klein auf lernen, wie das so geht, dieses ganze Liebesding und der komische Beziehungsquatsch. Am Besten in der Grunschule, wo die Mädels eh noch total blöde und doof sind. Immerhin gibt es ja auch Sexualkunde, wo das herwanwachsende Menschlein lernt, wie man Kondome über Gurken stülpt. Wieso denn nicht auch lernen, wie man konstruktiv streitet? Das ein mal eins der Liebe, bitte schön. Auswendig!

Naja, hoffen wir mal, dass das nur ein ironischer Witz gewesen sein soll, dieses recht zweifelhafte Fach. Obwohl es den Menschen gar nicht so schlecht tun würde, mal in dieser Hinsicht in die Lehre zu gehen und zu erfahren, dass zwischenmenschliche Beziehungen in keine Rahmen passen und immer anders sind, dass Liebe keine Romanze, sondern manchmal echte Schwerstarbeit und das Kommunikation nicht nur ein moderner Begriff für Werbung ist. Aber das gehört nicht in die Schule, das gehört auf den Schulhof. Und das sollten sich vor allen Dingen Hollywood und co. ganz dicke hinter die Ohren schreiben!

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.