Kinder können immer schlechter sprechen – Eltern kommunizieren zu wenig

Es ist keine Neuigkeit, dass die deutschen Schüler schlecht in Deutsch sind. Weiterhin ist aber nicht nur das Schriftliche das Problem, sondern auch das Mündliche.

Dass unsere Jugend immer schlechter liest, wissen wir bereits. Äußerst unwillig lassen sie sich ab und zu mal dazu herab, sich ein wenig Schullektüre zu Gemüte zu führen. In ihrer Freizeitgestaltung haben Bücher allerdings selten Platz, da müssen Playstation, Fernseher und c. hinhalten.
Aber ein weiteres Problem ist das Sprechen: Viele Kinder können nicht richtig sprechen.

Schon von Kindesbeinen an, kriegen sie keine vernünftigen Worte mehr auf die Reihe. Woran liegt das?
Zum einen wohl an der Armut. Viele Eltern sind mit sich selbst beschäftigt, mit den alltäglichen Existenzsorgen, so dass sie schlichtweg keine Zeit für die Kommunikation mit ihren Kindern finden. Zudem ist es so, dass diese sogenannte „Unterschicht“ selber kein großes Interesse an einer niveauvollen Freizeitgestaltung hegt. So setzt man sich und Kind lieber vor den Fernsehapparat, als sich ausgiebig mit dem Nachwuchs zu beschäftigen. Das bedeutet, dass man auch wenig mit dem Kind spricht. Und wovon lernt ein Kind nunmal das Sprechen? Genau. Von seinen Eltern.

Ein weiterer Grund ist aber auch, dass Eltern die Bedeutung des Sprechenlernens schmählern. So kommunizieren sie nicht vorbildlich mit ihren Kindern, sondern schrauben ihr eigenes Sprachvermögen herunter. Will heißen, anstatt „Ball“ wird „BallaBalla“ gesagt. Man antwortet dem Kind in seiner bisher spärlich entwickelten Sprache. Dass das nicht sonderlich förderlich ist, sollte eigentlich klar sein. Wissenswertes rund um Therapiemöglichkeiten findet ihr auf dieser interessanten Webseite.

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