Kampagne der Felix Burda Stiftung: Darmkrebsvorsorge

Wenn man Menschen wie Atze Schröder, Hans Werner Olm, Markus Maria Profitlich oder Ingolf Lück im Fernsehen sieht, verbindet man mit Ihnen Comedy, Unterhaltung, Witze. In einer Kampagne gegen Darmkrebs, in denen diese Männer in Werbespots auftreten, geht es hingegen um ein ernstes Thema – Darmkrebs.

Die Initiative wurde vom der Felix Burda Stiftung ins Leben gerufen. Die Stiftung trägt den Namen in Gedenken an den im Jahre 2001 an Darmkrebs verstorbenen Felix Burda. Bereits erfolgreich initiierte Projekte sind von 2002 der Darmkrebsmonat März und seit 2003 der Felix Burda Award. Dieser wird an Menschen, Unternehmen und Institutionen verliehen, die sich besonders im Bereich der Krebsvorsorge engagieren.

Ein großes Ziel ist es, die Zahl der an Darmkrebs verstorbenen Personen von 27000 im Jahr auf unter 15000 zu senken. Erreicht werden soll dies bis zum Jahr 2015. Darmkrebs ist tückisch, da er im Frühstadium keinerlei Beschwerden hervorruft. Die Heilungschancen für diese Krebsart liegen bei nahezu 100%, insofern der Krebs auch früh genug erkannt wird.

Auf der Homepage der Stiftung gibt es einen zwei Minuten-Gesundheitscheck, den jeder Leser schnell durchführen kann. Das ersetzt natürlich keinen Besuch bei einem Arzt, darum sollte man regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen gehen. Krankenkassen zahlen solche ab dem 50. Lebensjahr. Bei jüngeren Menschen, wenn ein erhöhtes Risiko dadurch besteht, dass eine familiäre Veranlagerung bekannt ist. Ab dem 55. Lebensjahr zahlen die Kassen entweder eine Darmspiegelung die bei negativem Befund nach 10  Jahren wiederholt werden kann oder zweijährig den Stuhltest.

Durch den vielfältigen Medieneinsatz mittels Print- und Onlinemedien sowie Radio- und TV-Werbung erreicht die Felix Burda Stiftung eine breite Masse. Hier ein Beispiel eines solchen Clips: