Immer wieder diskutiert: Ist Sport als Unterrichtsfach in der Schule sinnvoll?

Viele Argumente, die dafür sprechen, dass auch während der Schulzeit aktiv Sport betrieben wird, aber es gibt auch einige gegenläufige Meinungen.

Ich habe mich gerne in den Geräteräumen unter dem Schwebebalken versteckt, wenn es um mein absolutes Hass-Fach Nr. 1 ging: Sport. Ratzfatz war ich in der Pause umgezogen, schnappte mir ein Buch und verkroch mich zu den Matten und Basketbällen. Natürlich wurde das nicht geduldet und des Öfteren wurde ich gezwungen, Dinge zu tun, die nicht einmal in meinen schlimmsten Alpträumen vorkommen: Handball spielen und dabei über den Haufen gerannt werden, Handstand machen und sich dabei fast die Knochen brechen, sich joggend und Luft japsend über den Sportplatz quälen.
Einzig allein Fußball habe ich gerne gespielt, das aber auch leidenschaftlich. Das hat meine Sport-Note jedes Mal wieder gerettet.

,,Sport ist Mord“ lautet die Devise von vielen Schülern in der heranwachsenden Generation. Übergewicht ist ein nahendes Problem, das uns bald vielleicht sogar sprichwörtlich ,,überrollen“ wird, wenn wir nicht etwas unternehmen: „the american way of life“ lässt grüßen.
Hamburger, Chips und die Playstation sind die Hauptverantwortlichen für den übertriebenen ,,Babyspeck“ an den Hüften unserer pupertierenden Kiddies.
Daher wollen auch viele Schulen den Sportunterricht verstärken und mehr Wichtigkeit verleihen.

Viele Eltern sind dagegen: Sport bringe einem nichts bei, man lerne nichts und im Grunde sei dieses Fach verschwendete Zeit. Stattdessen solle lieber eine Stunde länger Mathematik unterrichtet werden.
Des Weiteren fiele Sport ja auch unter das Thema ,,Freizeit“ bzw. ,,Hobby“ und gehöre somit nicht in die Schule.

Hm. Ich denke anders darüber. Sport ist eben kein Freizeitthema mehr, viele junge Menschen können sich damit überhaupt nicht mehr identifizieren. Des Weiteren lernt man im guten Sportunterricht eine ganze Menge: Wie wichtig körperliche Fitness für die Gesundheit ist, dass Bewegung Spaß macht und dass es für eine ausgewogene Lebensweise wichtig ist, den Körper auch mal ein wenig zu belasten. Viele gute Lehrer schreiben jetzt sogar richtige Klausuren, damit die Bedeutung klarer und bewusster wird. Finde ich super. Sport ist mindestens genauso wichtig wie Mathematik! Insbesondere in einer Gesellschaft, in der Fastfood, Ballerspiele und der Fernseher die besten Freunde unserer Jugendlichen sind.

Ich selber habe übrigens den Sport ebenfalls für mich entdeckt 🙂 . Und nachdem ich erst einmal damit angefangen habe, konnte ich auch gar nicht mehr aufhören. Vom Leistungstanzen bis hin zum Reiten ist da alles vertreten. Und wer weiß – vielleicht suche ich mir demnächst auch nochmal eine zivilisierte Damen-Mannschaft 😉 , um ein bisschen zu ,,bolzen“.

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