Hauptschule schneidet bei PISA besonders schlecht ab, weshalb sie nun wieder diskutiert wird

Tja, mal wieder steht die Hauptschule im Mittelpunkt der schulischen Aufmerksamkeit. Und mal wieder hat die Schule keine Sympathie- und/oder Pluspunkte gesammelt. Die PISA-Studie macht ganz deutlich, wo wir mit unseren Hauptschulen stehen: ganz unten.

,,Restschule“ schimpft sie sich nun schon in den Lehrerzimmern. Es wird nervös mit den Füßen geschart und verstohlene Blicke in den Kaffee geworfen, wenn es um die bange Frage geht, was aus dem ,,sozialen Auffangbecken“ unserer Gesellschaft nun werden soll. Lehrer haben keine Lust, unmotivierte Schüler zu unterrichten, die keine Perspektive sehen und deshalb auch wirklich nicht mehr haben. Und die Politik eiert auf schlechten Reformen herum und drückt sich vor einer klar definierten Antwort.

Angeblich könnten viele Hauptschüler nicht einmal Mathematik auf Grundschulniveau. Und die englische Sprachbarriere ließe sich auch nur schwer niederreißen. ,,Eine gemeinsame Förderinitiative“ braucht es, hieße es weiter. Konkret bedeutet das, dass die Hauptschulen aus den allgemeinen Vergleichstests rausgenommen werden. Gesellschaftliche Randfiguren – nun auch politisch definiert. Na toll! Wenn das mal nicht ein klasse Anfang ist…

Ich begreife einfach nicht, warum das längst veraltete Modell der Hauptschule nicht endlich abgeschafft wird. Sie hat einfach keine Chance, in einer leistungsorientierten Klassengesellschaft zu bestehen. Und dass das Konzept der Gesamtschule funktionieren kann, zeigt die Erfahrung und positive Beispiele, die diesem schon gefolgt sind.
Stattdessen wird diese Art von Schule nun auch offiziell aussortiert. Zu peinlich sind die Leistungen und dass die Ergebnisse der Schüler schon lange nicht mehr den Mindestbestimmungen reichen, wird jetzt sogar offiziell unter den Tisch gekehrt.

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