Gemeinsam für die Zukunft: Die Ausbildungsverantwortlichen

Gemeinsam für die Zukunft: Die AusbildungsverantwortlichenZu den Ausbildungsverantwortlichen gehören zwei Personengruppen: die Ausbildenden und die Ausbilder. Erstere sind die Arbeitgeber, die Auszubildende in ihrem Betrieb einstellen, Zweite sind diejenigen Personen, die die konkrete Ausbildung durchführen. Das Hauptaugenmerk liegt hier nun bei den Ausbildern, deren Voraussetzungen und Aufgabenfeld.
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Anforderungen an Ausbilder

Die fachliche und persönliche Qualifikation zum Ausbilder wird vom Berufsbildungsgesetzt gefordert. Persönlich geeignet ist grundsätzlich jeder, solange er keine persönlichen Mängel wie radikal-politische Ansichten aufweist oder wiederholte oder schwere Verstöße gegen das Berufsbildungsgesetzt beging. Die fachliche Eignung unterteilt sich nochmals in die berufliche Eignung und die berufs- und arbeitspädagogische Eignung. Letztere wird über den Ausbilderschein nach bestandener Prüfung nach der Ausbildungseignungsverordnung (AEVO) erworben. Beruflich geeignet sind Personen, die erforderliche berufliche Fertigkeiten und Kenntnisse besitzen.

Die Aufgaben des Ausbilders sind breit gefächert und lassen sich neben den Verwaltungs- und Planungsaufgaben in die drei Kategorien der pädagogischen, organisatorischen und kommunikativen Aufgaben unterteilen. Ausbilder helfen, berufsspezifische und allgemeine Eigenschaften wie selbstständiges Handeln oder Verantwortungsbereitschaft zu entwickeln und mit Misserfolgen bzw. Rückschlägen adäquat umzugehen. Der gesamte betriebliche Ablauf mit all seinen einzelnen Phasen und deren technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen soll dem Auszubildenden verständlich gemacht werden. Dabei besitzt der Ausbilder eine Vorbildfunktion, da er das darstellt, was ein Auszubildender werden soll. Er ist damit ein Lernmodell, motiviert und regt zum selbstständigen Denken und Handeln an und gibt seine Berufserfahrung weiter. Zudem muss ein Ausbilder den Fortschritt beurteilen und Konflikte erkennen und lösen können.

Ausbildung der Ausbilder

Nicht jeder darf im Betrieb als Ausbilder tätig sein. Nach dem Berufsbildungsgesetzt muss ein Ausbilder persönlich, fachlich und pädagogisch kompetent sein. Aber nicht nur das Gesetz sondern vor allem die Realität zeigt die Notwendigkeit einer Ausbildung zum Ausbilder, denn die Anforderungen an den Ausbilder steigen stetig. Immer stärker müssen Ausbilder neben ihrer Modellfunktion auch erzieherische Aufgaben übernehmen, und dies erfordert entsprechend pädagogische Kompetenzen. Die Vermittlung dieser Kompetenzen wird über verschiedene Weiterbildungsangebote realisiert. Dafür gibt es Präsenzkurse, Fernlehrgänge, Onlinekurse und E-Learning mittels Apps; deren Inhalt hält sich meist stark an den Rahmenplan für die Ausbildung der Ausbilder. Es ist für einen sicheren Praxisumgang zu empfehlen, eine längerfristige Weiterbildung zu absolvieren. Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie beispielsweise unter elbcampus.de.

Eine verantwortungsvolle Aufgabe

Die Anforderungen an den Ausbilder steigen stetig, neben fachlichen und persönlichen zählen auch pädagogische Aufgaben immer stärker zu seinem Tätigkeitsfeld. Durch diverse Weiter- und Fortbildungsangebote kann der angehende Ausbilder seinen Ausbilderschein nach AEVO erwerben und Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen.


Foto: Thinkstock, 148021743, iStock, Goodiluz


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