Frühstücken in der Schule

Einige Grundschulen haben jetzt das gemeinsame Frühstück am Morgen eingeführt.

6:00 Uhr. Der Wecker klingelt. Missmutig in das Bad tapsen, nebenbei Kaffeemaschine anschmeißen und sich mit geschlossenen Augen anziehen. Frühstück kostet dabei wertvolle Zeit, die man mit süßem Schlaf verbringen kann. Einzig allein die Kaffeetasse hat morgens den Hauch einer Chance, von mir beachtet zu werden. Dabei ist das total ungesund!
Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag und liefert wichtige Energie, um konzentriert und leistungsfähig die ersten Stunden zu überstehen.

Da die meisten Schüler besonders in der Pupertät ähnlich wie ich heute noch ticken, haben sich einige Grundschulen gedacht, dass das kollektive Magenknurren in der ersten Stunde endlich ein Ende haben muss und führten die Grundregel ein, dass die Klasse am Morgen erst einmal gemeinsam im Klassenzimmer frühstückt. Das stärkt den Körper und die Denkfähigkeit, also die Bereitschaft, neues Wissen zu erlernen und zu verarbeiten, des Weiteren fördert es die Gemeinschaft und auch die Beziehung zum Lehrer, da die ersten Minuten des Tages so mit etwas schönem gekoppelt werden. Was wiederum das Aufstehen am Morgen fördert, da das Kind wieder gern in die Schule geht.

Und zu guter Letzt lernen die Knirpse, dass Ernährung ein wichtiges Grundkriterium für eine ausgewogene Gesundheit ist. Ich kann dem Projekt also wieder einmal nur vollkommen zustimmen. Ich erinnere mich auch noch gut an die ersten Stunden, in denen ich mich wie ein Schluck Wasser fühlte, der hungernd, schlecht gelaunt und müde an seinem Platz saß und auf die Erlösung wartete. Mir hätte der Frühstücks-Zwang sicherlich einige Vorteile beschert 😉 .