Frühförderung für Kinder mit Behinderung

Frühförderung ist eine vorsorgliche Maßnahme, um Kinder mit Behinderung oder denen eine Behinderung droht, sowie verhaltensauffälligen Kindern und deren Eltern einen möglichst normalen Weg in das Erwachsenenleben zu ebnen, noch bevor sie zur Schule kommen.

Frühförderung für Kinder mit Behinderung

Bei der Frühförderung handelt es sich um keine spezifische Behandlung oder einen Unterricht. Man fasst darunter Diagnostik, Therapie und Elternberatung für körperlich und geistig beeinträchtigte Kinder von der Geburt bis zum Eintritt in die Schule zusammen.
Vor allem Kindern mit einer Behinderung der Sinnesorgane kann die Frühförderung helfen, beim Eintritt in die Schule ein möglichst normales Lernen zu ermöglichen, denn meist stehen diese geistig den anderen Kindern in keiner Weise nach.
In den Frühförderstellen leisten Heil- und Sonderpädagogen erhebliche Arbeit, aber auch die Eltern sind gefragt. Bei Beratungsgesprächen und speziellen Kursen können sie sich weitere Informationen zur Betreuung und Förderungen ihres Kindes holen und werden bei den Anträgen für die Finanzierung der Frühförderung beraten.

Frühförderung – Eltern sind besonders gefragt!

Frühförderung kann in Form von Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie sowie Motopädie erfolgen. Anlaufstellen können ambulante interdisziplinäre Einrichtungen oder Praxen der jeweiligen Therapeuten sein, aber viele Pädagogen kommen auch nach Hause oder in den Kindergarten, damit das Kind nicht das Gefühl bekommt unnormal zu sein und auch die Umwelt früh für die drohenden Alltagsprobleme und ihre Lösungen sensibilisiert werden.
Kinder mit Sinnesbeeinträchtigungen können auch in einem Vorschulunterricht an einer Förderschule durch altersgemäße Lehrmethoden auf den Eintritt in die Schullaufbahn von Heilerziehern und Sonderpädagogen vorbereitet werden.
Die Finanzierung der Frühförderung für Kinder mit Behinderung wird auf Länderebene geregelt. Informationen geben die örtlichen Krankenkassen, das Behindertenwerk oder auch Selbsthilfegruppen für betroffene Familien. Eltern sollten das Angebot früh genug in Anspruch nehmen!

Weitere Infos finden sie auch hier

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