Flexstrom Werbung, die Preisgarantie und der Verbraucherschutz

Dass sich Werbung die Welt zumeist bunter und schöner ausmalt als sie tatsächlich ist und Versprechen verheißt, deren Erfüllung angezweifelt werden kann, ist nicht unüblich. Gerade die Flexstrom Werbung hat so einige Stromkunden in die Irre geführt.

Der Stromanbieter Flexstrom ist gerade einmal sechs Jahre alt und kann schon auf beachtliche Bilanz seiner Werbe-Kampagnen zurückblicken. Angefangen haben die Kontroversen um die Flexstrom Werbung spätestens 2005, als der Energieanbieter von der Verbraucherzentrale wegen Irreführung abgemahnt wurde.

Flexstrom warb mit falschen Auszeichnungen

Flexstrom warb damals mit den Auszeichnungen „Europäischer Wirtschaftspreis“ und „Bester Stromtarif 2005“, der von der „Europäischen Wirtschaftskammer“ verliehen wurde. Verbraucher würden annehmen, dass es sich dabei um offizielle Gütesiegel handle, doch handelte es sich lediglich um kleine, private Unternehmen, die keinerlei Qualität belegen können.

Flexstrom und die Preisgarantie in der Werbung

Damit nicht genug um die Marketingstrategien des Stromanbieters. Laut ihrers Flyers warb Flexstrom mit Niedrigpreisgarantien, doch davon merkten die Neukunden wenig. Nach nur kurzen Lieferungszeiten wurde ihnen eine zum Teil saftige Preiserhöhung eröffnet und ein Vertragsabschluss mit Preisgarantie bestritten.

Dass Flexstrom mit strittigen Methoden arbeitet, dürfte jetzt also klar sein. Billig ist also nicht immer die beste Wahl, hin und wieder Vertragsklausel zu hinterfragen und Kleingedrucktes zu lesen, bietet sich auch bei Stromanbietern an!

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