Englischunterricht in der Grundschule

Seit einigen Jahren nun schon wird das Fach Englisch auch in der Grundschule unterrichtet, doch noch immer sind viele Eltern skeptisch, inwiefern das eigentlich sinnvoll ist.

Spielerisch englisch lernen: Das war der Grundgedanke der Idee, die Fremdsprache schon ab der ersten Klasse einzuführen. Doch wie das mit neuen Ideen oftmals nunmal so ist: Erst einmal werden sie kategorisch abgelehnt, insbesondere von konservativen Eltern, die lieber auf bewährte Muster zurück greifen, anstatt sich einmal über den Tellerrand zu wagen.

Dabei kann man die schwammigen Vorurteile schnell aus dem Weg räumen. Ein Argument beispielsweise besagt, dass der zusätzliche Unterricht das Kind zusätzlich belastet. Blödsinn! Denn die Betonung liegt hier auf ,,spielerisches Lernen“, was soviel bedeutet, dass die Kleinen auf lockere Art und Weise an die Sprache heran geführt werden. Die Gewichtung liegt auf dem kreativen, freien Teil des Lernens, nicht auf den zwanghaft effektiven. Kein Kind wird gezwungen, englisch zu sprechen, sondern entscheidet selber, wie weit es gehen möchte. Von wegen belasten, so macht die Schule doch wieder richtig Spaß!

Also wie zu vermuten, habe ich eine sehr positive Meinung über die Einführung des Faches. Aber auch deshalb, weil ich bei meinem Nachbarskind, welches ich regelmäßig mit seinen Hausaufgaben betreue, eine wirklich positive Entwicklung ausmachen durfte. Sie liebt die Sprache, spielt und experimentiert sehr viel damit, integriert sie sogar in ihre Freizeit, wenn sie mit anderen Kindern spielt. Und so gesehen bin ich mir sicher, dass sie auf einer weiterführenden Schule es sehr leicht haben wird, in die Sprache einzusteigen, da ihr Unterbewusstsein schon eine frühe, positive Prägung erfahren hat. Offenheit ist hier das Zauberwort! So sollten gerade Eltern viel offener und zugänglicher für neue Ideen sein, da sie immerhin verantwortlich für die Entwicklung unserer Zukunft sind, wenn ich es einmal pathetisch sagen darf!

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