Eltern sollten die Unterstützung bei den Hausaufgaben nicht zu ernst nehmen

Im letzten Artikel schrieb ich ja bereits über die Motivation der Schüler. Dazu fand ich eine interessante, gegenspielende Theorie über Eltern, die sich nicht zuviel vornehmen sollten.

Dieser Artikel beleuchtet auf anschauliche Weise die Tatsache, dass auch Eltern oftmals genervt sind von den Hausaufgaben. Von ihren eigenen Hausaufgaben als verantwortliches, pflichtbewusstes Elternteil. Man möchte unbedingt alles richtig machen, setzt sich also mit dem lernenden Sprössling gemeinsam hin und – lernt.

Doch so einfach ist das nicht. Wie war das denn noch mit dem verflixten Dreisatz? Und Pythagoras? Und englische Grammtik war ja noch nie so eine besondere Stärke. Bei diesen Fragen wird´s kniffelig. Die Hausaufgaben werden spätestens hier zu einer Qual und zu einem Druck, dem nicht Stand gehalten werden kann. Kinder sind frustriert, weil sie die erwartete Leistung nicht erbringen, Eltern, weil sie nicht richtig helfen können.

Klar, dass da der Haussegen schief hängt. Doch Eltern sollten sich hüten, zuviel Perfektionismus an den Tag zu legen. Wer seinen Kindern zu sehr hilft, lässt nicht richtig los. Schüler müssen selbstständig lernen und entdecken, sie müssen sich selbst motivieren lernen und zu schätzen wissen, was sie schon geschafft haben. Das ist ein Prozess, der die persönliche Weiterentwicklung ernorm voran treibt und den Eltern nicht bremsen sollten.

Hausaufgaben sind nicht Aufgabe der Eltern! Und ein Schüler ,,darf“ auch ruhig einmal bei etwas scheitern – solange es nicht Übermaß annimmt. Eltern sollten unterstützen, jedoch nicht leiten und nicht abnehmen. Eine wichtige Balance zu finden, ist natürlich ein relativ schwieriger Akt. Aber ist dieser erst einmal gefunden, ist die Erledigung der Hausaufgabe wieder eine entspannte Tagestätigkeit, die fest im Alltag verankert ist. 🙂