Auch Nicht-Abiturienten sollen Stipendien vergeben werden!

Begabte Berufstätige, die kein Abitur absolviert haben, sollen jetzt die Möglichkeit bekommen, ihre Karriere vorwärts zu treiben.

Damit auch talentierte Menschen ohne Abitur eine akademische Vollausbildung machen können, soll jetzt das sogenannte ,,Aufstiegsstipendium“ vergeben werden, welches auch Meistern und Fachkräften ermöglichen soll, die letzte Karriere-Hürde zu
erklimmen.
Auch soll diese Maßnahme verhindern, dass es immer weniger Fachkräfte gibt, da sie schon jetzt schmerzlich in unserer Wirtschaft zu spüren sind.

Wer eines dieser heiß begehrten Stipendien ergattern möchte, sollte mindestens zwei Jahre Berufserfahrung und herausragende Leistungen vorzeigen können. Dann hat er die Chance auf 650 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld und gegebenenfalls 113 Euro Betreuungspauschale, wenn Kinder vorhanden sind. Pluspunkt: Diese Zusatzgelder müssen später nicht zurück gezahlt werden.

Generell sollen jetzt mehr Stipendien vergeben werden, auch, um eine höhere Akzeptanz für die Studiengebühren zu finden. Ehemalige Studierende werden ermuntert, als Sponsoren zu fungieren und es wird eine Gleichheit aller Länder angestrebt. Denn: Wer als Berufstätiger studieren möchte, wünscht sich ein verlässliches System und kein WischiWaschi-Bürokraten-Kauderwelsch, welches sich auch noch in jedem Land unterscheidet.

Meine Meinung dazu? Eigentlich finde ich das Aufstiegsstipendium gut, da sie wirklich Talentierten die Möglichkeit eröffnet, zu studieren und damit alles aus ihrem Pontenzial heraus holen zu können, was natürlich ja auch im Ermessen unseres Staates liegt. Andererseits finde ich, dass ein gutes Stipendiensystem nicht dazu missbraucht werden sollte, ein griffiges Argument für die horrenden Studiengebühren zu finden. Denn das eine hat mit dem anderen nicht viel zu tun! Mal davon abgesehen, dass diese Gebühren immer ein Ding der Unmöglichkeit bleiben – Stipendium hin oder her.

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