ASA verbietet Werbung mit schwulen Priestern

Wer kennt sie nicht? Werbung, die ein wenig schockt. Die fern ab von Moralvorstellungen und Klischees ist? Und dann verboten wird.

Genau auf diesen Effekt hat die italienische Eiscremfirma „Antonio Federici“ gebaut. Und wurde damit ganz schnell von der ASA, der britischen Selbstregulierungsstelle für Werbung, von den Bildschirmen dieser Welt verbannt. Der Grund war, dass es von manchen Katholiken als nahezu blasphemisch angesehen werden könnte. Bereits 2009 wurden die ersten Bilder der Kampagne verboten.

Um was für Aufnahmen handelt es sich?

  • eine Nonne und ein Priester, kurz vor einem Kuss
  • eine hochschwangere Nonne, die genüsslich ein Eis löffelt
  • schwule Priester, die sich zu einem sinnlichen Kuss zueinander beugen

Das letzte Motiv wurde in den USA verbannt. Das größte Problem bei dieser Werbekampagne dürften allerdings nicht nur die Motive sein, sondern der Werbeslogan. „Immaculately conceived“. Dieser kann allerdings auf verschiedene Weisen übersetzt werden: Entweder auf „unbefleckte Empfängnis“ oder „Tadellos konzipiert“.

Gutes Beispiel
Die „Antonio Federici“ ist ein wundervolles Beispiel für die Zweideutigkeit mancher Werbespots und Plakate- und für das, was sie auslösen kann, wenn der falsche darauf schaut. Für die einen ist die Message klar, der andere sieht, was er sehen möchte. Am besten macht man sich selbst ein Bild. Hier können ein paar der Fotos angesehen werden.

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