Anmeldung an einer guten Schule: Um jeden Preis?

Gute Schulen sind rar gesät. Und oftmals sind sie nicht im eigenen Umkreis zu finden. Deshalb mutieren viele Mütter zu Kavaliersgangstern.

Natürlich möchten wir alle, dass der eigene Sprössling an der besten Schule der Stadt angemeldet wird.  Denn unser Sprössling hat natürlich nur das Allerbeste verdient. Nur oftmals wohnen wir nicht im Kreis der heißbegehrten Schule und fallen somit aus den Anmeldevoraussetzungen raus. Doch davon lassen sich gewitzte Mütter ja nicht abschrecken, sie melden ihre Kinder trotzdem an.

Wie? Sie geben einfach den Wohnsitz von Freunden, Bekannten, Verwandten als den ihren an und schummeln somit ihr Kind unter die Anmeldungen. Ende gut, alles gut? Leider ja. Zwar ist das ganze strafrechtlich nicht okay, wird allerdings auch nicht verfolgt. Das Ganze wird lediglich als Ordnungswidrigkeit gehandelt und somit müssen die Frauen mit nichts weiter als einem kleinen Bußgeld rechnen, wenn überhaupt. Denn nachprüfen tut das ohnehin niemand.

In London ist das Ganze ein bisschen anders, da musste eine Dame für ein Jahr ins Gefängnis. Könnt ihr hier nachlesen.
Ich finde, das ist eine Frechheit. Denn andere Kinder, die tatsächlich in diesem Kreis wohnen, können nicht auf ihre Schule gehen, weil Betrügerinnen zu dämlich sind, sich eine Wohnung im entsprechenden Landkreis zu suchen. Das ist eine Schweinerei, eine Ungerechtigkeit und sollte sehr wohl verfolgt werden.
Denn wenn schon die beste Schule um jeden Preis – warum tut´s dann nicht auch ein teures Internat?