Normalerweise tritt man ins Berufsleben mit Beginn einer Ausbildung ein. Die Vielzahl an verschiedenen Ausbildungsberufen und Spezialisierungen macht die Wahl aber oft sprichwörtlich zur „Qual“, sofern man nicht genau weiß welchen Beruf man später ausüben möchte. Auch eine eventuelle Spezialisierung sollte schon Gegenstand der Überlegungen gewesen sein.

Zunächst einmal bietet sich ein Besuch in einem BerufsInformationsZentrum (BIZ) der Bundesagentur für Arbeit an, um sich über die verschiedenen Berufsbilder und ihre Anforderungen bzw. Besonderheiten zu informieren. Aber auch die Industrie- und Handelskammern (IHK) bzw. Handwerkskammern sind qualifizierte Ansprechpartner, um sich im Dickicht der Ausbildungsmöglichkeiten zurechtzufinden, denn schließlich wird die Abschlussprüfung in den Ausbildungsberufen von einer dieser Kammern abgenommen.

Aber auch wer keinen Ausbildungsplatz ergattert hat, kann etwas für sein Vorankommen tun. Eine Alternative zur Ausbildung ist, die schulische Laufbahn weiter zu verfolgen und letztlich die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) zu erwerben. So verbreitert man sein Wissensfundament und kann dann jedes beliebige Hochschulstudium beginnen – sofern der Notendurchschnitt gut genug ist. Wer hingegen schon in etwa die Richtung ausmachen kann, die seine Berufslaufbahn nehmen soll, kann auch die gymnasiale Oberstufe an einem Oberstufenzentrum (OSZ) besuchen.

Abitur und allgemeine Fachhochschulreife können auch im Abendlehrgang erworben werden, so das auch aus der Arbeitslosigkeit heraus oder während Praktika die schulische Weiterbildung möglich ist. Natürlich bietet sich diese Form des Unterrichts auch für Berufstätige an. Falls einem die Vorstellung, wieder die „Schulbank zu drücken“, so gar nicht behagt, kann auch auf Fernunterrichts-Angebote zurückgegriffen werden.


Ich wünsche viele neue Erkenntnisse beim Durchlesen dieser Seite.